Schweißdrüsenabsaugung

Das übermäßige Schwitzen in den Achselhöhlen, auch  Hyperhidrose genannt, ist ein lästiges Problem, das die Lebensqualität verringert und den sozialen Umgang deutlich einschränkt. Dafür gibt es nun endlich eine effektive und dauerhafte Lösung. Diese Methode   bewirkt mit Hilfe der Energie und Wellenlängen  des Lasers ein gezieltes Einschmelzen und Veröden der Schweißdrüsen. Diese werden erst zum Ende der OP mittels Kürettage (einer feinen "chirurgischen Löffelkanüle") abgesaugt. Die Heilungsperiode ist unter Einsatz der gewebeschonenden Laserenergie  deutlich verkürzt, jedoch hocheffektiv. Der Eingriff  vermindert langfristig das übermäßige Schwitzen, sodass es postoperativ maximal einem normalen Schwitzen entspricht.

Schnittführung

2 kleine ca. 3mm kleine Einschnitte an der Achselhöhle

Technik

Die Schweißdrüsen werden in Tumeszenstechnik mittels Laserlipolyse eingeschmolzen bzw. verödet. Anschließend werden diese und die verbliebene Flüssigkeit der Lokalanästhesie mit einer sehr feinen Löffelkanüle abgesaugt.

Ausfallzeit Ambulant, ca. 2-3 Tage, Kompressionsmieder für 12 Tage

Dauer 30 Minuten

Anästhesie Lokalanästhesie

 

FAQ Schweißdrüsenabsaugung

 

Welche Möglichkeiten gibt es gegen übermäßiges Schwitzen?

Die Schweißdrüsen können mit Botulinumtoxin A (Botox) unterspritzt werden. Dies ist ein ambulanter nahezu schmerzfreier Eingriff ohne Ausfallzeit. Die Wirkung der Behandlung setzt nach ungefähr 5-7 Tagen ein und hält 3-6 Monate an.

Eine Alternative ist die laserassistierte Schweißdrüsenkürettage, ein ambulanter chirurgischer Eingriff. Nach einer Einwirkzeit der Anästhesiecreme von rund 30 Minuten wird mit dem Lasern begonnen. Dabei werden die Schweißdrüsen mit Hilfe einer Laserkanüle direkt an der Wurzel verödet. Das Verfahren ist durch die Lokalanästhesie nahezu schmerzfrei und dauert in etwa 10-20 Minuten. Anschließend erfolgt eine Kürettage, bei der mit einem stumpfen chirurgischen Löffel die zuvor gelaserten Zellreste entfernt werden. 

 

Für wen eignet sich eine Schweißdrüsenabsaugung in Berlin?

Grundsätzlich richtet sich dieses Angebot an Menschen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden. Schwitzen an sich ist ein wichtiger Regulationsmechanismus des Körpers. Die sogenannte Hyperhidrose beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem die Schweißproduktion des Körpers über die normale Funktion des Körpers hinausgeht. Letztendlich ergibt sich bei einem Beratungsgespräch, inwieweit PatientInnen auch psychisch unter starkem Schwitzen leiden und ob eine Schweißdrüsenentfernung der richtige Weg ist.

 

Wer übernimmt die Kosten für eine Schweißdrüsenabsaugung?

Hierbei muss beachtet werden, dass es sich um einen medizinisch-indizierten Eingriff handelt. Ist die Hyperhidrose auch durch einen Dermatologen oder Hausarzt belegt, wird die Mehrwertsteuer bei dem Eingriff nicht berechnet. Die Rechnung kann bei der privaten Krankenkasse eingereicht werden, muss jedoch vor dem Eingriff durch die Patienten beglichen sein.

 

Wie erfolgt die Nachsorge nach einer Schweißdrüsenabsaugung in Berlin?

Im Anschluss an die Schweißdrüsenentfernung wird die Haut mit einem speziellen Druckverband auf die Unterfläche fixiert. Zusätzlich muss eine Kompressionsjacke für 3-4 Tage nach der Behandlung getragen werden. Mit der ersten Wundkontrolle wird diese entfernt. Die Kompressionsweste sollte dann vorwiegend während dem Schlafen für rund 10 weitere Tage nach der Schweißdrüsenabsaugung getragen werden.

 

Wie lange halten die Ergebnisse der OP bei Dr. Mariam Omar in Berlin? 

Dauerhaft kann das Schwitzen nicht komplett unterbunden werden. Das ist auch nicht das Ziel einer Schweißdrüsenabsaugung, denn Schweiß ist ein natürlicher Kühlungsmechanismus. Eine Hyperhidrose wird in der Aesthetic Clinic Berlin mit einer Erfolgsquote von rund 95% erfolgreich behandelt. Sollte Sie zu den andern 5% gehören wird gegen einen kleinen Aufwand gerne eine Revision angeboten. Auch bei erfolgreich behandelter Hyperhidrose, setzt nach einigen Monaten erneut das Schwitzen ein. Dies entspricht dann jedoch einer normalen Schweißmenge.