Healthy Food

Sekundäre Pflanzenstoffe, Phytamine,  nehmen in einer Pflanze verschiedene Aufgaben wahr, vor allem den Schutz vor Krankheiten.

Polyphenole

Phenolsäure, hat einen herben bitteren Geschmack, gilt als pflanzliches Steroid und wirkt anti-oxidativ.
Phenole sind in Weißwein, Vollkornprodukten, Nüssen, Kaffee, Tee, Granatapfel enthalten.

Wirkung:

  • senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen
  • antioxidativ

Weitere Polyphenole sind Flavonoide. Diese sind in den Pflanzenfarbstoffen enthalten, d.h. je dunkler die Farbe vom Gemüse, desto höher ist der Gehalt an Flavonoiden. Sie sind in Äpfeln, Birnen, Trauben, Kirschen, Pflaumen, Beerenobst, Auberginen, Soja, Zwiebeln, schwarzem und grünem Tee enthalten.

Wirkung:

  • senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen
  • senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • anti-oxidativ
  • antithrombotisch
  • blutdrucksenkend
  • entzündungshemmend
  • beeinflussen das Immunsystem
  • antibiotisch in hoher Konzentration
  • neurologische Wirkungen (pos. Einfluss auf kognitive Fähigkeiten)

Granatapfel

Er ist ein Mulitalent. Er enthält hochkonzentriert u. a. Vitamin C und Polyphenole, am besten regelmäßig einzunehmen in Saftform oder ganz frisch.

Wirkung:

Phytoöstrogene

Dies sind Phytamine mit Hormonwirkung. Sie sind enthalten in Hülsenfrüchten, Hirse, Leinsamen, Getreidekleie, Bier, Nüssen etc.

Frauen in den Wechseljahren können diese als Ersatz für Hormonpillen verwenden (z.B. Menoflavon, bessert symptomatische Wechseljahresbeschwerden). Das Phytoöstrogen ähnelt dem 17-Beta-Östradiol, dem körpereigenen Östrogen. Es kann vom Östrogenrezeptor  gebunden werden, die Wirkung ist allerdings nur 1:500-1:1000. Jedoch übersteigen bei ausreichender Nahrungszufuhr der Urin- und Plasmaspiegel das 500-fache im Vergleich zu Werten des körpereigenen Östrogens. (Quelle: Wikipedia, DGE)

Wirkung:

  • senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen wie z.B. Brustkrebs
  • antioxidativ
  • beeinflussen das Immunsystem
  • protektive Wirkung auf Knochenstoffwechsel

Omega-3-Fettsäuren, auch Vitamin F genannt, ist essentieller, also für die menschliche Ernährung lebensnotwendig. Den täglichen Bedarf decken 250mg.

Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Pflanzenöle

  • Leinsamen, Leinöl (Linum usitatissimum): 56–71 %[2]
  • Chia, Chiaöl (Salvia hispanica): bis ca. 64 %
  • Perillaöl (Perilla frutescens): ca. 60 %
  • Sacha Inchi Öl (Plukenetia volubilis): ca. 48 % [3]
  • Leindotter, Leindotteröl (Camelina sativa): ca. 38 %
  • Hanföl: ca. 17 % (Gamma-Linolensäure ca. 4 %)
  • Walnussöl: ca. 13 %
  • Rapsöl: ca. 9 %
  • Sojabohnenöl: ca. 8 %

Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Fische

  • Atlantischer Lachs, gezüchtet, gegart, geräuchert: 1,8 %
  • Sardellen – Europa, eingelegt in Öl oder Salz: 1,7 %
  • Sardine – Pazifizischer Ozean, eingelegt in Tomatensoße oder Salz, mit Gräten: 1,4 %
  • Atlantischer Hering, in Essig eingelegt: 1,2 %
  • Makrele – Atlantik, gekocht, geräuchert: 1 %
  • Weißer Thunfisch – eingelegt in Wasser oder Salz: 0,7 %

 Slow Food

(engl. slow – langsam; food – Essen) steht als Ausdruck für genussvolles, bewusstes und regionales Essen. Die ursprünglich aus Italien stammende Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen, pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokaler Produktion. www.slowfood.de

Zubereitung
Hinweise zu verschiedenen Zubereitungsarten finden sie unter www.slowfood.de